3. Wanderung – Genusswandern am Latemarium

Gestern war „Ruhetag“. Vormittags waren wir in Kaltern auf dem Markt und dann in der Stadt und kauften ein wenig ein. Wir entdeckten einen Gemüseladen, wo wir unseren Olivenölvorrat vom Gardasee problemlos auffüllen konnten und auch alle „Mitbringaufträge“ erledigten. Ein Riesenkarton zog in den Kofferraum. (Mal sehen ob der es bis Lichtenstein schafft!) In „Stefans Sportgeschäft“ wurde ich wie jedes Jahr fündig und kaufte 2 schöne T-Shirts und ein Polo – Shirt. Wie immer, nicht preiswert aber gut!

Ab Mittag sollte es regnen, so dass wir froh waren, aus der drückenden Hitze entkommen zu sein und wieder in unserer Wohnung waren. Und wirklich: Den kompletten Nachmittag regnete es wie aus Kannen. An der Wand am Esstisch lief sogar Wasser herunter, dort ist offensichtlich das Dach defekt.

Wir entspannten und lasen, so einen halben Tag bekommt man schon mal um.

Heute (Donnerstag) hatten wir eine echte Genusstour geplant. Wir wollten mit der Kabinenseilbahn ins Latemarium fahren und dann am Fuße des Latemars wandern.

Wir kauften uns einen Liftpass, der 3 Tage Liftfahren auf allen erreichbaren Liftanlagen innerhalb einer Woche einschließt und fuhren mit der neuen Kabinenbahn von Obereggen auf die „Ochsenweide“ am Latemar (1830m). Dort dann auf der bekannten Route Richtung Freudo Pass (am anderen Ende) und von dirt dann hinauf an die Latemarwand auf ca. 2500m und dort dann zurück Richtung Lift.

Schon der Hinweg ist einfach toll. Durch die herrlich blühenden Almwiesen, vorbei an der Taler-Alm, dem geschnitzten Pferd und dem Latemar – Auge immer wieder absolut wunderbare Blicke hinüber bis zu den Ötztaler Alpen, dem Weißhorn, dem Zanggenberg und dann die vielen Berge, die man gar nicht benennen kann.

Am Freudo – Pass bogen wir dann steil bergan ab und gewannen schnell bestimmt 2500m. Dort war die Vegetation wieder ganz anders. Gelber Enzian, die Alpenastern und an ganz vielen Stellen Edelweiß begleiteten uns den ganzen Weg auf halber Höhe der Latemar Wand unterhalb der Latemar Hütte.

Ca. 30 Minuten vor dem Ziel- und Ausgangspunkt teilten wir uns. Constanze wollte mit dem Sessellift nach unten fahren und ich wählte wieder die Kabinenbahn.

Es war eine wirklich schöne Wanderung, die man gern wieder macht!