6. Panoramaweg Deutschnofen zum Kirchlein St. Helena

Ursprünglich wollten wir heute den dritten Tag unserer Liftkarte abfahren und das mit einem Besuch der Seiser – Alm abschließen.

Am Frühstückstisch stellten wir aber beide fest, dass uns das für heute zu aufwendig war. Kurzentschlossen planten wir deshalb um und wollten wieder eine Genusswanderung einschieben.

Das Kirchlein St. Helena in Deutschnofen ist dafür prädistiniert. Der Weg dorthin führt über herrliche Almen und lichte Wälder im großen Bogen zur Kirche und weiter wieder zurück zum Ausgangspunkt am Ortseingang beim Kreisverkehr.

Der Name Panoramaweg versteht sich dabei wie von selbst. Angefangen vom Schlern, über die Roßzähne zum Rosengarten, weiter zum Latemar mit seinem tollen Panorama und schließlich zum Zanggenberg, Schwarz- und Weißkogel mit der Bletterbachschlucht liegt alles wie auf einem Bilderbuch aufgeblättert da.

Das Kirchlein mit seinen uralten Ausmahlungen und der kleinen Heiligenfigur am ehemaligen Haupteingang krönen dann immer den Weg.

Unterwegs trafen wir eine junge Bäuerin. Wir suchten den „Ödenhof“, der dort irgendwo liegen mußte. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte uns, dass sie 4 Kinder hat, aus der Nähe von Dachau stammt und ihre Eltern aus Freital in Sachsen kämen. So klein ist die Welt!

Die Wanderung erstreckte sich dann am Ende doch wieder über 11km, aber da sie fast ebenerdig verliefen, sprürten wir nichts davon.

Zum Abschluss fuhren wir dann noch zum Kloster „Maria Weissenstein“, besuchten die Klosterkirche und die kleine Madonnenstatue, den Ausgangspunkt des Klosters. Beim Namen des Ordens muss ich immer schmunzeln, „Servittenorden“ klingt für mich immer nach „Serviettenorden“, hat aber wohl einen ernsthaften historischen Hintergrund.

Zum Abschluss dort kauften wir in der Klosterbrauerei noch ein paar Flaschen Bier, nachdem ich es probieren konnte. Probieren meint hier wirklich „probieren“, nicht ein kleines Bier kaufen!