Als Abschlusstour hatten wir gestern entweder die Villanders Alm oder das Latemar Labyrinth vorgesehen.
Heute entschieden wir, dass es nach Villanders doch etwas weit ist und wir deshalb die Tour durch das Latemar Labyrinth machen wollten.
Wir starteten früh zum Karerpass und parkten am Pass auf dem Parkplatz, den wir schon immer bei unseren Wanderungen am Latemar nutzten. Der einzige Unterschied war, dass es seit diesem Jahr eine Parkuhr mit Kamera-Kennzeichenerkennung gab.

Wir brachen vom Pass Richtung Latemar-Spitze auf und bogen dann oben am Wald in den Labyrinth-Steig ein, der spektakulär nach unten führte. Schon dieser Weg war wirklich bemerkenswert und die Parkgebühren mehr als Wert!
Am Fuße des Labyrinths angekommen ging der Labyrinthsteig durch das Latemar Labyrinth wieder nach oben. Eine ganz schöne Kletterpartie, die den Namen „Steig“ mehr als verdiente!
Es ging am Ende ja wieder auf der anderen Seite des Labyrinths auf die ursprüngliche Höhe, von der wir kamen. Streckenmäßig war es nicht besonders weit, aber der Weg war sensationell spektakulär! Eine wirkliche Empfehlung!
Am Ende des Steigs angekommen, ging es dann noch über ein Schotterfeld und dann bergab durch den Wald auf die Fußhöhe des Labyrinths. Der dort befindliche schöne Rastplatz machte allerdings heute den Eindruck, als ob Wandertag an einer Schule wäre, so dass wir sofort weiter gingen, Richtung Perlenweg, Karerpass.
Von unterwegs hatte man Blicke auf das Grandhotel Karersee und auf den neu angelegten Parkplatz an der Karersee-Siedlung.
Am Pass wieder angekommen, bsuchten wir noch einen Andenkenladen im Hotel, wo allerdings alles italienisch beschriftet war (selbst die Südtiroler blauen Schürzen!). Ja, man ist eben im Trentino.
Die Bedienung der Parkuhr und Zahlung per Karte war auch in italienisch gut zu verstehen und so fuhren wir wirklich erfüllt mit tollen Eindrücken zurück nach Welschnofen.




